WortMagie - Gelebte Naturmagie
Gedichte, Poesie & Ahnenkraft
Im Kessel ruhen meine selbstgefertigten Runen - alte Schriftzeichen aus Erinnerung und neuem Schaffen.
Tritt ein in meine Welt Wortmagie. Hier darfst du tiefer reisen in Versen und Poesie, die nicht laut sind, sondern erinnern: lausche dem Flüstern von Natur, Erde und Allzeit.
Mit Wortmagie erzähle ich von altem Volkserbe und den stillen Botschaften von Bäumen und Pflanzen. Meine Gedichte verbinden Mythos, Naturbeobachtung und gespeichertes keltisches Wissen. Wie der Eichenbaum, der in seinen Ringen Trockenheit, Wachstum und vergangene Zeiten bewahrt.
Naturmagie: Eintrittstor
Begleitung:
Meine Kessel
Sie stehen in meiner keltisch inspirierten Begleitung für Rückverbindung zu altem Volks- und Heilerbe. Meine Kräuter- und Kesselrituale können Zugänge zu Erfahrungen öffnen und Wandlung und Entfaltung unterstützen.
Der Kesselhüter spricht
Kesselweisheit
Ich bin das Gesicht auf dem Kessel, uralt und weise,
Geschichten und Wissen, gesammelt, ganz leise.
Wer sich einlässt, spürt Kräuterkraft,
Wandlung und die vergessene Druidenmacht.
Heiltränke und altes Erbe
Spüre das Erbe, das im Kessel wohnt,
Fülle, die nährt und stets belohnt.
Heiltränke, Tinkturen, köstliche Speisen,
Kesselrückstände, das Brauen der alten Weisen.
Muster und Rollen
Von Schein- zu Möchtegernbesitzern gewandelt,
mal bestaunt, mal für einen Keks gehandelt.
Ich sah viele Leben, Muster und Rollen,
Herrscher, Grübler, Träumer – was sie wollen.
Verwobene Beziehungsfäden
Beziehungsfäden, jeder zog an den Strippen,
doch keiner verstand, wie die Fäden wippen.
Sie taumelten, stolperten, verwoben in Not,
Ein Knoten-Spektakel, das sich mir bot.
Humor und Leichtigkeit
Es ist so komisch – vor Lachen krümm’ ich mich,
sogar mein Kessel kichert und schüttelt sich.
Mit Schalk im Gesicht, zwinkere ich dir zu,
wer übt, probiert, wirkt neue Muster im Nu.
Knoten lösen
Oh, ein Knoten
…abgesprungen in meinen Kessel.
Was löst sich?
Ich schaue und bin gleich zurück.
Als Kesselhüter bin ich stets da,
Entwirren und Weben – heiter und nah.
Eichenbaum
Baum, uralt und weise
Eichenblatt flüstert leise.
Himmelsranken, hoch und weit,
Tief verwurzelt, jenseits Zeit.
Ich lege Hand an raue Rinde,
Botschaften flüstern durch die Sinne.
Kraft pulsiert in jedem Ast
Geschichten alt, der Baum sie fasst.
Mystisch, magisch, still und klar
Der uralte Baum, ewig wahr.
Aus beruhigender Naturverbindung und Beobachtung entsteht meine Wortmagie.
Glitzernetz-Melodie
Die Spinne tritt sacht - das Netz erwacht.
Ein Faden spricht, ein leises Gedicht,
zieht sanft in die Welt - die den Atem hält.
Licht durch die Fäden lassen,
alles andere im Netz fassen.
Fäden zucken und schwingen verzückt,
die Spinne beobachtet still, beglückt.
Fäden singen leise,
auf geheimnisvolle Weise.
Hörst du die zarte Melodie –
das ist Glitzernetz-Magie!
AWEN-Kessel
Um den Kessel glimmt die Glut,
Altes wird zu Mut.
Die Ursuppe ruft nach Sein,
Awen wandelt – neu und fein.
Blätter flüstern, Wind trägt Klang,
Sterne tanzen, Nacht wird lang.
Feuer züngelt, Licht erwacht,
Magie durchzieht die dunkle Nacht.
Inspiriert von der keltischen Überlieferung um Cerridwen und dem Awen.
Zeichen spinnen, Worte vernetzen, Verse aus meiner Feder, führen ins Ahnenland.
Zu Ehren der Kräuterfrauen
Flammen entfachen, Funken steigen,
Feuer erwacht, in dunklen Zweigen.
Kräuterfrauen im Kreis vereint,
weises Wissen sanft erscheint.
Kessel brodelt, Kräuter hinein,
Medizin für Heim und Schwein.
Pflanzenbuschen weihen,
für dankbares gedeihen.
Mondlicht leuchtet zum Tanz
Weiblichkeit, verführerischer Glanz.
Wild und frei bewegen,
Melodien sich regen.
Leise verstummt das Ritual
Gemütlichkeit, mit Festmahl.
Geerdet, verbunden, befreit,
Für den Alltag wieder bereit.
Mit diesem Gedicht ehre ich die urweibliche Kraft und die Weisheit der Kräuterfrauen.
Erbe – um zu bestehen
Mondzyklen leise bedacht,
beim Säen, daran gedacht.
Heilsame Kräuter, Kraft und Licht,
altes Wissen, weise Sicht.
Tiere, Gefährten, treu und nah,
sichern Überleben, immer da.
Mit tierischer Hilfe, stark und fein,
Arbeit leichter, nicht allein.
Salz und Feuerholz bereit,
Fleisch im Räucherhüsli gedeiht.
Rinde kochen, Salben rühren,
Schmerz vertreiben, Wunden führen.
Eifrig hacken das Holz
Arbeit ist Mühe, Freude, Stolz.
Einmachgläser für karge Zeit
Im Keller stehen sie bereit.
Stricken, Nähen, Fäden spinnen
leise Arbeit, Gedanken sinnen.
Familie trägt das Werk voran,
jede Hand helfen kann.
Brauchen wir das wieder, heut?
Ahnenkunst, Demut & Lebensfreud?
Lindenblatt- FreundschaftsHerz
Die Linde schenkt Gemeinschaft und Kraft,
ist Baum der Liebe und Freundschaft.
Das Lindenblatt in Herzform erzählt,
von Beziehung, die man erfährt.
Es spricht von Nähe, Trost und Schmerz,
von Bande, die bleiben im Herz.
Unter dem Lindenbaum verweilen,
Worte, Gedanken, Momente teilen.
Er trägt Geschichten, Jahr für Jahr,
von Beziehung herausfordernd und wunderbar.
Das Bleiben zählt, wie auch das Gehen,
immer wieder wachsen und sehen.
Das Lindenblatt in Herzform erzählt,
von Nähe, die trägt, von Liebe, die wählt.
Hier wird geteilt, gelacht und getanzt,
unter dem Baum, der Freundschaft pflanzt.
Ein Lindenblatt fliegt durch die Luft,
spricht von Winter, Frühling und verführerischem Duft.
Wie die Zyklen des Jahres sich drehen,
Beziehungen sich wandeln, einfühlsame bestehen.
Mal sanft, mal stürmisch bewegt,
mal tief verwurzelt, mal neu gepflegt.
Danke, Lindenbaum, für dein leises Gedicht,
von wertvoller Freundschaft die Wärme verspricht.
Die Rose – Blume der Liebe
Die Rose öffnet still ihr rotes Kleid,
flüstert von Liebe, die leise verweilt.
In ihren Blüten liegt kraftvoller Mut,
Gefühle zu zeigen, ehrlich und gut.
Sie blüht und leuchtet so sacht,
wie Verbindung, die wächst in stiller Pracht.
Ihr Duft trägt Sinnlichkeit durch Raum,
zarte Bande, geboren aus einem Traum.
Dornen fordern uns mühsam heraus,
doch Verbundenheit wächst daraus.
Zwischen Dornen die Blüten sehen,
zuversichtlich und vertraut weitergehen.
Die Rose erinnert an Beziehung und sein,
Gefühle zu erlauben, echt und rein.
Danke, Rose für Botschaft und Licht,
Liebe, die durch dich ewig spricht.
Hinweis zur Verwendung
Die von mir erstellten Gedichte, Sprüche und Verse auf meiner Hompage dürfen gerne verwendet oder geteilt werden, sofern mein Name Cornelia Aregger als Dichterin genannt wird.
Ausgenommen hiervon sind meine Texte und Bilder.